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 Line-Arts mit Adobe Photoshop

Wie bekommt man mittels Photoshop ein gutes LineArt hin? In diesem Tutorial zeigt euch Chiron-san, wie ihr dies mit Adobe Photoshop ganz einfach zustande bekommt. Viel Spaß nun mit dem Tutorial :)

1. Schritt: Einscannen
Schon beim einscannen kann man einiges falsch machen.Zuerst achtet darauf, dass ihr euer LineArt in Graustufen einscannt. (Das gilt natürlich nicht bei Farbbildern) Dann achtet auf die Auflösung (hier 300 dpi. dpi = dots per inch). Wenn ihr ein Bild nur im Internet verbreiten wollt, eignet sich auch eine Auflösung von mindestens 72 dpi.
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2. Schritt: säubern
Ehe wir anfangen das Bild zu bearbeiten, müssen wir das LineArt ersteinmal säubern. Das geht am besten und schnellsten mit Bild -> Einstellen -> Auto-Tonwertkorrektur
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3. Schritt: ggf. verkleinern
Nun haben wir ein schönes, sauberes LineArt.Aber es könnte noch zu groß sein, dass beim Arbeiten unnötige Ladezeiten entstehen, und wenn ihr das Bild nicht ausdrucken wollt, verkleinert es ruhig auf die Größe, die es im Web nachher haben soll. Das geht über Bild -> Bildgröße (Ihr könnt euch über die Lupe anzeigen lassen, wie groß das Bild dann später auf dem Monitor angezeigt wird)
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4. Schritt: Layout-Ebene
Nun erstellt ihr eine neue Ebene über der Hintergrundebene (der Button unten Rechts im Ebenen-Fenster) und nennt sie "Layout". Nun klickt ihr wieder auf die Hintergrund-ebene und wählt das ganze Bild mit STRG+A an. Dann schneidet ihr diese Auswahl mit STRG+X aus und klickt wieder eure Layout-Ebene an um sie komplett mit schwarzer Farbe zu füllen.
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5. Schritt: Maskierungsmodus
Nun stellt ihr vom Normalmodus auf den Maskierungsmodus um und fügt euer ausgeschnittenes LineArt mit STRG+V wieder ein. Nun erscheint das LineArt rot auf eurem schwarzen Hintergrund.
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6. Schritt: Normalmodus
Nun schaltet ihr wieder auf den Normalmodus um (links vom Maskierungsmodus). Die roten Linien werden nun von Maskenlinien (diese laufenden Strichellinien) ersetzt, die alles umrandet haben, bis auf euer LineArt. Wenn ihr also nun STRG+X drückt, wird alles unnötige aus der Layout-Ebene ausgeschnitten und nur eure Linien bleiben übrig. So verhindert ihr, dass ihr später die Raster oder Farben über eure Linien malt.
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7. Schritt: Zwischenebenen
Wenn ihr nun zurück auf die Hintergrundebene Klickt und eine neue Ebene anlegt, erscheint diese unter der Layout-Ebene. Legt euch ruhig für jede Farbe oder jedes neue Raster eine neue Ebene unter der Layout ebene an, damit ihr kleinere Fehler einfach löschen könnt, ohne gleich alles von vorn machen zu müssen.
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8. Schritt: Polygon-Lasso
Wenn ihr es nicht bereits angewählt habt, klickt einmal lange auf das Lasso-Werkzeug, um in der Liste das Polygon-Lasso auszuwählen. Es ist einfach besser zu handhaben als das normale Lasso.
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9.Schritt: Flächen Markieren
Nun markiert ihr in eurem Bild eine Fläche, die ihr mit einem Raster füllen wollt. (beachtet dabei direkt den Lichteinfall) Sollte sich die Maske einmal geschlossen haben, ehe ihr die ganze Fläche zu Ende markiert hattet, drückt einfach auf Shift, um zu der bereits bestehenden Maske eine weitere hinzuzufügen. (Mit Alt könnt ihr Flächen von einer bereits bestehenden Maske abziehen)
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10. Schritt: Raster auswählen
Nun öffnet ihr das Raster, dass ihr in die markierte Fläche einfügen wollt und kopiert es (STRG+A und dann STRG+C).
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11. Schritt: Raster in die Auswahl einfügen
Ihr könnt das Raster einfach wieder schließen. Nun seid ihr wieder in eurem Bild und geht auf Bearbeiten -> in die Auswahl einfügen Nun ist euer Raster in der vorher ausgewählten Fläche.
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12. Schritt: Skalieren
Sollte das gewählte Raster zu groß oder zu klein sein, könnt ihr es einfach mit Bearbeiten -> Transformieren ->Skalieren größer oder kleiner ziehen. Wenn ihr dabei die Shift-Taste gedrückt haltet, bleibt das ganze auch gleichmäßig.

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Durch das Einfügen in die Auswahl hat sich über der Zwischenebene (hier Raster) eine neue Ebene erstellt. Diese Ebene ist die maskierte Ebene, in der sich nun euer Raster befindet und nur in dem Rahmen verschoben werden kann, den ihr vorher ausgewählt hattet. Damit ihr nicht später aus Versehen eine andere Ebene in diesen Rahmen reduziert und somit unsichtbar macht, solltet ihr diese Ebene auf die darunterliegene Ebene reduzieren, sobald ihr mit dem Bearbeiten des Rasters fertig seid.
 
Bildcopyright:
Die im Zusammenhang mit diesem Artikel verwendeten Bilder unterliegen dem Copyright von .
Autor:  Martina Peters
Datum: 07.09.2004

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