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 Misaho Kujiradou (u. a. Princess Ai, Time Trouble)
Mit dem Manga „Princess Ai" erschien im Jahr 2004 das erste Tankoubon (=Taschenbuchausgabe) von der jungen Künstlerin Misaho Kujiradou, die zuvor nur Kurzgeschichten zeichnete. Wie sie zur Mangaka-Karriere kam und welche Mangas sie mit ihren feinen Strichen bereits gezeichnet hat, erfahrt ihr nun.

Alles nahm am 7. August im Jahre 19XX (Geburtsjahr unbekannt) in Shizuoko seinen Anfang, denn an diesem Tag wurde Misaho Kujiradou mit der Blutgruppe B geboren. Im Alter von zehn Jahren kam zum ersten Mal der Wunsch zum Manga-Zeichnen auf, denn Misahos Schwester sagte: „Lass uns Manga zeichnen!" Zwei Jahre vergingen daraufhin und bereits mit zwölf Jahren schickte sie ihre ersten „Gehversuche" an Verlage und musste schlussendlich noch bis zum Oktober 1997 warten, denn hier debütierte Misaho mit der Kurzgeschichte „Time Trouble" in der japanischen Zeitschrift „South". Mittlerweile hat sie unzählige Short Storys verfasst bis sie sich zu ihrem derzeit größten Werk „Princess Ai" gemausert hat. Hier die chronologische Abfolge:

        • 1997~ Jikan no Kuni no Ruruka (8 Seiten)
        • 1997 ~ Private Troops (24 Seiten)
        • 1999 ~ Kimi wa watasha no fudatsuki no kamisama (40 Seiten)
        • 2000 ~ Majitsushi to hand main no kankei (32 Seiten)
        • 2000 ~ Oukoku no Wind Farm (32 Seiten)
        • 2001 ~ Tsubasa wo dakumono (40 Seiten)
        • 2001 ~ Neutralizer (34 Seiten)
        • 2001 ~ Yancha na Soulmate (10 Seiten)
        • 2002 ~ Komonryuu Kaiunsouhonke (32 Seiten)
        • 2003 ~ Mabataki kirameki meguru yaou (43 Seiten)
        • 2003 ~ Mabataki kirameki meguru yaou – Jyungintsukiya no meikyuu (38 Seiten)
        • 2004 ~ Princess Ai (bisher 2 Bände erschienen)

Ihren allerersten Fanbrief erhielt die Autorin zu der Kurzgeschichte „Kimi wa watasha no fudatsuki no kamisama", die ihr einige Punkte auf der Bekanntheitsskala verschaffte. Auch haben einige andere Künstler auf Misaho (unbewusst) Einfluss genommen, wie die Manga-ka Saki Hiwatari oder auch ihr Mentor Yamada Akihiro.
Neben der Karriere hat Misaho Kujidarou ebenso ein Privatleben, über das sie einiges verrät: Sie hält sich selbst für eigensinnig, ein wenig schüchtern, aber ebenso für einen High-Tech-Fan und sie verabscheut die Telefone. Zu ihren Lieblingsspeisen zählen Miso-Ramen, Krabben und gegorene Sojabohnen, die in Japan als „Natto" bezeichnet werden. Des Weiteren mag sie Blumenmuster (Rosen- und Doppelblütenmuster), Puppen und ihre Lieblingsfarbe ist pink.

Eine neue Zeichnerin strebt am Manga-Himmel auf und sicherlich werden wir auch nach „Princess Ai" von Misaho Kujiradou einiges hören sowie zu lesen bekommen (hoffentlich?!). Demnach Ohren offen halten und sich währenddessen japanischen Tee zu Gemüte führen.


Quellen:
Bildquelle: http://www.asahi-net.or.jp/~ci6r-tkhs/
http://www.pummeldex.de/news.php?action=detail&newsid=7868
Textquelle: Princess Ai Band 1

 
Bildcopyright:
Die im Zusammenhang mit diesem Artikel verwendeten Bilder unterliegen dem Copyright von .
Autor:  Sabina Hitzler
Datum: 25.08.2005

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