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Interview mit Gabi Pietermann (Synchronsprecherin) |
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Gabi Pietermann ist vor allem als Stimme von Hermine aus den Harry Potter Filmen bekannt geworden. Die 20-jährige hat aber auch schon einige Anime synchronisiert, wie zum Beispiel die Schwester Agnes in Trinity Blood, die Scarlett O Hara in Steamboy und die Yaeko in Tränen der Erinnerung - Only Yesterday. Auf der AnimagiC hat uns Gabi Pietermann einiges über sich verraten, das ihr im folgenden Interview erfahren könnt. AnimePRO: Gaby Pietermann, Vielen Dank, dass Sie sich für das Interview Zeit genommen haben. Wie sind Sie auf den Beruf Synchronsprecherin gekommen? Gabi Pietermann: Ich bin durch meinen Vater zum Synchronsprechen gekommen, er war von Beruf Toningenieur. AnimePRO: Sie sind vor allem durch Hermine aus Harry Potter bekannt geworden. Wie war es für Sie, für diese Rolle zu sprechen? Waren sie vorher selbst ein Harry Potter Fan oder sind sie erst durch den Film dazu gekommen? Gabi Pietermann: Ja, ich war früher schon ein großer Harry Potter Fan. Vor dem ersten Film sind ja schon einige Bücher erschienen, die ich alle verschlungen habe. Deshalb habe ich mich auch total gefreut, als ich die Rolle der Hermine bekommen habe. AnimePRO: Als Synchronsprecher muss man ja auch schauspielerisches Talent haben. Haben Sie schon mal etwas in der Richtung gemacht? Gabi Pietermann: Bisher habe ich noch nichts mit Schauspielerei gemacht, aber ich finde es interessant und würde es auch gerne mal versuchen. AnimePRO: Sie haben ja auch einige Anime synchronisiert, z. B. Scarlett O Hara in Steamboy oder Schwester Agnes in Trinity Blood. Interessieren Sie sich selbst auch für Manga und Anime? Gabi Pietermann: Ganz ehrlich? Eigentlich gar nicht. AnimePRO: Ist es schwerer, eine Anime-Figur zu synchronisieren als eine reale Rolle? Worin liegt der Unterschied? Gabi Pietermann: Es kommt immer auf die Person an, die man synchronisiert. Bei guten Anime, bei denen die Lippenbewegungen exakt gezeichnet sind, macht es eigentlich keinen Unterschied zu einer realen Person. AnimePRO: Wie bereiten Sie sich auf eine neue Rolle vor? Gabi Pietermann: Wenn ich ins Studio komme, sehe ich meinen Text zum ersten Mal, ich bereite mich also gar nicht darauf vor. Ich mache das jetzt schon seit zwölf Jahren, und im Laufe der Jahre hat sich das alles auch geändert. Früher hat man sich noch auf eine Rolle vorbereitet, heute ist das nicht mehr so. AnimePRO: Japanisch ist ja ganz anders, ist es da nicht schwer, exakt auf die Lippenbewegungen zu sprechen? Gabi Pietermann: Dadurch, dass es gezeichnet ist, ist es nicht so schwer. Bei schlechten Anime geht der Mund manchmal nur auf und zu, und deshalb geht das schon. AnimePRO: Und nun eine persönliche Frage, was machen sie in Ihrer Freizeit? Gabi Pietermann: Ich reise sehr gerne. Meine Mutter kommt aus den Philippinen und daher reise ich auch gerne mal weiter weg. AnimePRO: Wie gefällt es Ihnen hier in Bonn auf der AnimagiC? Gabi Pietermann: Ich finde es toll, dass das Interesse für Synchronsprecher so groß ist. Und auch sonst finde ich es hier lustig und sehr interessant! Ich würde auf jeden Fall wieder her kommen. AnimePRO: Dann wünschen wir Ihnen weiterhin viel Erfolg und danke für das Interview! Gabi Pietermann: Danke schön, und noch viel Spaß! |
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Bildcopyright:
Die
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Bilder unterliegen dem Copyright
von AnimePRO. |
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Autor:
Simone Drews / Marcus Satzger
Datum: 10.08.2007 |
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