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AniNite 2007 - Jubel, Trubel, Heiterkeit! |
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Endlich war es wieder so weit. Zum bereits siebenten Mal fand vom 24. bis zum 26. August die AniNite im Wiener WUK statt. Wieder einmal sollte alles großer, besser und lustiger werden und AnimePRO war selbstverständlich vor Ort. Ob es den Organisatoren gelungen ist die in sie gesetzten Erwartungen zu erfüllen, erfahrt ihr in unserem Eventbericht.
 Freitag um 16 Uhr ging es los und das praktisch auf die Minute genau. War man schon etwas früher anwesend, konnte man die Crew noch bei den Vorbereitungen beobachten, ehe schließlich endlich die Karten ausgegeben wurden und kurze Zeit später der Einlass begann. Wie so oft, sparte man sich die Highlights für den Samstag auf, doch auch Freitags gab es schon einiges zu sehen. Mit Videospielen, allen voran Dance Dance Revolution, konnten sich die Besucher genauso beschäftigen wie mit mehreren Vorträgen, dem Filmprogramm, etwas Origami oder einer Partie Go oder Shogi.
Um 17 Uhr konnte man dann schließlich bei der Eröffnung im großen Saal zusehen. So war es zumindest vorgesehen, tatsächlich hat sich diese jedoch um beinahe eine Stunde verschoben, ein Zustand, an den man sich jedoch bald gewöhnen würde: Man konnte es sich bei fast allen wichtigeren Programmpunkten leisten, erst eine halbe Stunde nach offiziellem Beginn zu erscheinen. Noch ganz gut im Zeitplan, kurz nach 20 Uhr, begann dann der absolute Höhepunkt des Freitags, wenn nicht sogar der ganzen Convention. Das Konzert von Blood. Fast ohne Unterbrechung spielten sie ihre Lieder und je später es wurde, umso mehr Leute konnten sie für sich begeistern, bis am Ende schließlich auch einige der anfangs zwar interessierten, aber dennoch skeptischen Besucher nicht anders konnten, als laut zu Jubeln. Im Anschluss an das Konzert wurden noch Blood-Produkte verkauft und man konnte sich diese signieren lassen. Damit ging der Freitag auch schon zu Ende.
Samstag ging es dann schon um 10 Uhr los. Die erste Besonderheit des Tages war die Gothic Lolita Modeschau inklusive Vortrag, gefolgt von Bloods Unplugged Konzert. Letzteres hat dann leider den vorgesehenen Rahmen gesprengt und die angegebenen Zeiten konnte man für den Rest des Tages schon wieder vergessen was aber niemanden daran hinderte, sich zu amüsieren. Nicht jeder von den um die 3.000 Besucher verbringt schließlich seine Zeit im großen Saal, im Gegenteil, viele verbringen wohl einfach nur Zeit mit Gleichgesinnten, wozu sich die gemütliche Atmosphäre der AniNite auch super eignet. Wem das nicht reicht, der konnte sich auch noch bei der Versteigerung, dem Quiz und schließlich dem Cosplaywettbewerb amüsieren. Bei Letzterem, zu welchem man dann auch endlich Stühle in den Saal gestellt hat, ging es dann zwar wieder besonders chaotisch zu und es wurde maßlos überzogen, andererseits muss man sagen, dass die Freiheiten, die den Teilnehmern hier geboten werden, doch eine nette Abwechslung von den oft recht eingeschränkten Zeitrahmen und Anmeldebedingungen größerer Conventions sind und durchaus einen Teil des Charmes der AniNite ausmachen. Abgeschlossen wurde der Samstag mit einem dann doch recht gehetzten Geekroom Wettbewerb und dem AMV Wettbewerb.
Sonntag ging es dann schon langsam zu Ende und das hat man auch gemerkt. Abseits des üblichen Rahmenprogramms bot der Sonntag noch das Gruppencosplay, die Preisverleihung und schließlich das Finale des Otaku of the Year. Jeglicher Verspätung zum Trotz, gerade das Finale des Otaku of the Year zeigte, was wirklich lobenswert an der AniNite ist. Es war einfach ein Miteinander und das Publikum wurde mehr miteinbezogen als man es von größeren Conventions gewohnt ist. Es war einfach, um erneut dieses Wort zu benutzen, gemütlich. Im Anschluss an dieses Finale richtete die Crew noch einige Worte an das noch übrig gebliebene Publikum, ehe auch diese AniNite, natürlich merklich später als geplant, zu Ende ging.
Fazit: Will man die AniNite 2007 in wenigen Worten zusammenfassen, so würden einem durchaus bald Begriffe wie unorganisiert und chaotisch einfallen und man hätte absolut Recht. Ein wenig mehr Ordnung würde garantiert nicht schaden. Dennoch muss man lobend hervorheben, dass die AniNite es trotz ständigem Wachstums und Erweiterung des Programms, Stargäste wie Blood inklusive, tatsächlich geschafft hat, den Charme und die Gemütlichkeit vergangener Jahre beizubehalten. Es wirkt nach wie vor wie ein, zugegeben sehr großes, Treffen von Freunden und jeder gehört dazu und selbst wenn nicht, durch das bessere Programm wird auch allen anderen Besuchern jede Menge geboten. Die AniNite entwickelt sich auf erfreuliche Art weiter. Wenn es nun noch bessere Organisation gäbe oder man mögliches Überziehen im Zeitplan berücksichtigen würde, hätte man auch soviel nicht mehr zu wünschen übrig. |
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Bildcopyright:
Die
im Zusammenhang mit diesem Artikel verwendeten
Bilder unterliegen dem Copyright
von Christian Hrabcik, Eva Schimmer, Holger R. Weimann / AniNite, AnimePRO. |
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Autor:
Christian Hrabcik
Datum: 01.11.2007 |
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